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NDM 2018 Der Titel

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Qualifikation zur Tischtennis-DM 2018: Berlin, Berlin – wer fährt nach Berlin?

Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin: Das beinahe schon legendäre Motto ist in diesen Wochen auch in der deutschen Tischtennis-Szene Programm. Für viele Aktive im ganzen Land sind die nationalen Einzel-Meisterschaften am ersten März-Wochenende in der Hauptstadt der Saisonhöhepunkt und das ganz große Ziel.

Doch der Platz ist begrenzt: 48 Aktive nehmen sowohl bei den Damen als auch bei den Herren an den dritten Titelkämpfen in Berlin seit der Wiedervereinigung (vorher 1997 und 2012) teil. Das Hauptfeld in den beiden Einzel-Konkurrenzen bilden 32 Teilnehmer. Die Zusammenstellung erfolgt durch die Setzung der stärksten 16 sowie eine Qualifikation mit jeweils acht Vierer-Gruppen, aus denen die jeweils zwei Besten die erste Hauptrunde erreichen.

Die Auslese für eine NDM beginnt schon frühzeitig: Ihren Platz von Anfang an sicher haben durch eine Nominierung des DTTB-Ausschusses für Leistungssport die Mitglieder der voraussichtlichen Aufgebote für internationale Titelkämpfe, die auch dem A- und B-Kader des DTTB angehören. Quasi durch eine Wildcard dabei sind darüber hinaus ebenfalls nach einer Nominierung durch den Leistungssport-Ausschuss auch Aktive, die aufgrund ihres Engagements bei einem Verein im Ausland keine Gelegenheit zur Teilnahme an nationalen Ausscheidungsturnieren haben und zugleich zu den Top 100 der Weltrangliste gehören. Zwei weitere Startplätze sind auch für Nominierungen durch den Jugendsport-Ausschuss, die auf Antrag und gemäß der nationalen Ranglisten vorgenommen werden, reserviert.

Sportlich erfolgt die Vergabe der ersten NDM-Tickets beim Bundesranglistenfinale. Die Sieger und die jeweils zwölf Besten dahinter sichern sich dabei persönliche Startplätze.

Vom Ergebnis des Bundesranglistenfinales abgeleitet werden 19 weitere NDM-Startberechtigungen ausgespielt. Bei den Meisterschaften der Landesverbände streiten die Teilnehmer jeweils um die Anzahl von Plätzen, die Spieler aus dem jeweiligen Landesverband beim Bundesranglistenfinale von Position 14 bis 32 belegt haben.

Ist nach dieser Qualifikationsstufe eine der acht DTTB-Regionen weiterhin ohne einen bis zwei NDM-Teilnehmer, erfolgt sozusagen eine quotierte Auffüllung des Starterfeldes unter Berücksichtigung geographischer Aspekte. Die verbleibenden Lücken schließt der Leistungssport-Ausschuss durch die Besetzung sogenannter Verfügungsplätze bspw. mit Härtefällen nach Verletzung oder Schule/Ausbildung.

Sollte von den beim Bundesranglistenfinale persönlich qualifizierten Aktiven ein oder mehrere Teilnehmer für die NDM ausfallen, geht der Platz in das Kontingent der Verfügungsplätze über. Bei Absagen aus dem Kreis der über die Landesmeisterschaften qualifizierten Teilnehmer sorgen die jeweiligen Verbände für Nachrücker.